Konzert am Sonntag, 14. Februar 2016

Claire Huangci

Klavierrecital

FÜR DIESES KONZERT SIND NUR NOCH SEHR WENIGE KARTEN FÜR SICHTBEHINDERTE PLÄTZE (Empore) VERFÜGBAR!

 

Domenico Scarlatti: Suite in G-Dur (Sonaten K13, K124, K125, K454, K144, K470, K284)
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les Adieux“
Johannes Brahms: Klaviersonate Nr. 3 f-moll op. 5

 

„Selten habe ich Scarlatti auf dem modernen Klavier so spritzig und überzeugend gehört.“ (Radio Bremen)

 

„Domenico Scarlattis Sonaten sind an sich schon kleine mal tiefgründige, mal verspielt virtuose Meisterwerke. Wenn sie dann noch mit so viel Verve und Fingerspitzengefühl interpretiert werden wie von Claire Huangci, dann wird das Zuhören so richtig zum Genuss.“ (Deutschlandfunk)


Sehr, sehr gerne hätten wir Claire Huangci unserem Publikum im Rahmen des „Internationalen Malgartener Klavierherbstes 2015“ präsentiert. Denn genau dort hätte sie angesichts ihres künstlerischen Niveaus hin gehört. Aus terminlichen Gründen ließ sich unser Ansinnen im vergangenen Herbst nicht realisieren; umso mehr freut es uns, dass wir ihr Recital mit etwas „Verspätung“ nachholen können.


Die junge amerikanische Pianistin mit chinesischer Abstammung konnte sich inzwischen als viel beachtete Künstlerin etablieren und die Rolle des gefeierten Wunderkindes hinter sich lassen. In ihrem Klavierspiel vereint sie technische Brillanz mit musikalischer Ausdrucksstärke, spielerische Virtuosität mit künstlerischer Sensibilität. Für ihr tiefgründiges wie virtuoses Musizieren wurde sie vielfach ausgezeichnet: Zuletzt erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb (2011). Und ihre aktuelle Scarlatti-Einspielung für Berlin Classics erschien auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik (3/2015). "Die Lesarten von Vladimir Horowitz in Erinnerung, gelingt es Huangci, sich in allen Stimmungslagen, aber auch in  allen technischen Belangen prächtig zu bewähren,“ so die Begründung der Jury.

 

Claire Huangci ist regelmäßig in internationalen Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, dem Konzerthaus Berlin, der Oji Hall Tokyo und Symphony Hall Osaka sowie bei Festivals wie dem Verbier Festival, Lodz Rubinstein Festival oder dem MDR Musiksommer zu Gast. An diesem Vormittag nun im Kloster Malgarten mit einem Programm, das es in sich hat!


Claire Huangci über ihr Recital im Kloster Malgarten:
„Konzerte im kleinen, intimen Rahmen in einer besonderen Atmosphäre umgibt häufig eine besondere Aura. Die außergewöhnliche Nähe zum Publikum fördert die eigene Spontaneität und die daraus resultierenden Möglichkeiten des individuellen Ausdrucks. Genau diese Aspekte sind mir von meinem letzten Gastspiel im Kloster Malgarten mit meinen Musikerkollegen in Erinnerung geblieben. Stand seinerzeit Kammermusik im Vordergrund, so komme ich diesmal als Solokünstlerin. Ich freue mich schon jetzt sehr auf meine Rückkehr an diesen wunderbaren Ort!“

 

Dieses Konzert wird gefördert durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück.

Konzert am Sonntag, 13. März 2016

Caroline Goulding & Danae Dörken

Ein junges Violine-Klavier-Duo, dem die Zukunft gehört

Franz Schubert: Sonatine in D-Dur op. 137
Robert Schumann: Violinsonate Nr. 2 d-Moll op. 121
George Enescu: Impressions d'enfance op. 28
Edward Elgar: Violinsonate in e-Moll op. 82

„Edel, zart und innig - einfach berückend schön sind diese Töne.“ (HAZ)

„Goulding konnte auf ihrer prächtig klingenden Stradivari-Geige von den blühendsten Tönen unvermittelt auf eine blasse Tongebung wechseln. Dörken unterstützte sie auf dem Flügel mit den passenden Farben. Überhaupt herrschte bei den beiden Künstlerinnen ein wunderbarer Gleichklang der Absichten.“ (Neue Zürcher Zeitung)


Sie ist gerade mal Anfang 20 und hat als Solistin schon mit den renommiertesten Orchestern der USA (wie etwa dem Cleveland Symphony, dem Dallas Symphony und dem Houston Symphony Orchestra) konzertiert. Jetzt kommt die Geigerin Caroline Goulding zusammen mit ihrer Duopartnerin Danae Dörken zu den Malgartener Klosterkonzerten.

Trotz ihres noch jungen Alters besitzt die Amerikanerin eine erstaunlich reife Musikalität und eine bemerkenswerte Technik, die ihr erlaubt, zugleich mit großer Klangschönheit sowie Virtuosität ein großes Repertoire zu bestreiten. In Summe sorgt all dies auch hierzulande für eine entsprechende Aufmerksamkeit: So konzertierte die Künstlerin in den letzten Jahren u. a. beim Rheingau Musik Festival, bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie bei den Schwetzinger Festspielen. Hinzu kamen Einladungen in die Tonhalle Zürich, in den Louvre, nach Berlin und zum Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks.

„Eine Poetin am Konzertflügel“ – so nannte „Die Welt“ die 23jährige deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken. Ende 2002 nahm Danae Dörken an einem Meisterkurs beim renommierten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling teil, der sie gleich danach einlud, in seine Klasse einzutreten und sie seitdem bis zu seinem Tod im Jahr 2012 unterrichtete. Ihre Ausbildung setzt sie seit 2012 beim Ausnahmepianisten Lars Vogt fort. Danae Dörkens rege Konzerttätigkeit hat sie bereits in die meisten europäischen Länder, China und die USA geführt. Sie ist gern gesehener Gast bei bedeutenden Festivals (Klavierfestival Ruhr, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein Musikfestival, Kissinger Sommer, Schwetzinger Festspiele etc.)

Dass beide Künstlerinnen ganz wunderbar miteinander harmonieren, haben sie mehrfach unter Beweis gestellt. Insofern kann sich das Malgartener Publikum auf eine Kammermusikmatinee freuen, die nicht nur ein attraktives Programm zu bieten hat, sondern auch eine Interpretation auf besonderem Niveau erwarten lässt.

 

Dieses Konzert wird gefördert durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück.

Konzert am Sonntag, 01. Mai 2016

Trio Wanderer

Musik für Klaviertrio auf Weltklasseniveau

Das Konzert ist restlos ausverkauft! Auch an der Tageskasse wird es keine Restkarten mehr geben.

Robert Schumann: Trio Nr. 1 d-moll op. 63
Franz Schubert: Triosatz Es-Dur D 897 Notturno
Johannes Brahms: Trio Nr. 1 H-Dur op. 8 (Erstfassung von 1854)

„Traumwandlerischer Sicherheit und Eleganz im Einzelnen wie im Dia- und Trialog.“ (Salzburger Nachrichten)

„Das legendäre ‚Beaux Art Trio‘ der 50er Jahre hat nunmehr seinen wahren Nachfolger gefunden.“ (Die Rheinpfalz)

„Drei Partner, deren Herzen seit nunmehr elf Jahren im selben Takt zu schlagen scheinen.“ (Le Figaro, FR)

„They have a near-telepathie musical sensibility.“ (The Strad, GB)

 

Soll man es schlicht "Glücksfall" nennen? Oder doch lieber den "ganz großen Wurf"? Das ist eigentlich egal. Was wirklich zählt, ist dass wir uns und unser Publikum sehr, sehr glücklich schätzen können, dieses hochrenommierte Ensemble von Weltformat bei uns im Kloster Malgarten erleben zu dürfen. Wer sich für Kammermusik auf allerhöchstem Niveau begeistert, kommt an diesem Ensemble kaum vorbei.

 

Eine sehr, sehr lange Liste käme zustande, würde man all die Einladungen zu Festivals und in Konzertsäle aufführen, all die Auszeichungen und euphorischen Pressekritiken, die dem Trio Wanderer für ihre maßstabsetzenden Einspielungen zuteil wurden, auflisten. Wir belassen es bei den vier anfangs genannten Zitaten.

 

Insbesondere das Schlussstück des heutigen Konzertes hat eine programmatische Fußnote verdient, steht in der Regel die revidierte Fassung des ersten Klaviertrios von Brahms auf den Programmen von Kammermusikreihen. Dabei ist vor allem die Erstfassung ein ganz wunderbares Beispiel für Brahms ungestümen, fast schon phantastischen Kosmos seiner jungen Komponistenjahre.

 

Wir raten an dieser Stelle dazu, sich unbedingt Karten für diese Matinee im Vorverkauf zu sichern.



Statement der Künstler:
„Es ist der Grundgedanke der romantischen Leidenschaft, der sich wie ein roter Faden durch das Programm zieht.  Sie ist dunkel und verweist im Meisterwerk von Schumann  bereits auf seinen späteren Wahnsinn.
Brahms op. 8 ist voll von den Qualen des jungen Komponisten für die unerfüllte Liebe zu Clara Schumann, der Frau seines Freundes und Mentors.  Dieses zeigt das Zitat aus Beethovens „An die ferne Geliebte“ im vierten Satz. Die Erstfassung von 1854 ist wenig bekannt. Sie ist reich an genialen musikalischen Ideen, die weniger strukturiert sind als in der Version von 1891, aber voll von Spontaneität und Überraschungen.
Zwischen diesen beiden monumentalen Werke steht Schuberts  kurzes und wundersames Notturno appassionato, um das Feuer der Leidenschaft in einem Moment der reinen Poesie zu löschen.“

 

Dieses Konzert wird gefördert durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück.

Konzert am Sonntag, 12. Juni 2016

Boreas Blockflötenquartett

Die Kunst der Fuge


Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ wird ergänzt durch Werke von Tarquinio Merula, Robert Parsons, William Byrd, Cipriano de Rore, Giovanna da Palestrina u. a.

„Sie begeisterten mit ihrer lebendigen, großen Ausdruckskraft, mit überragender Technik, perfekter Intonation und unglaublicher Präzision im Zusammenspiel.“ (Kreiszeitung Wesermarsch)

Vier Spielerinnen, vier Stimmen, vier eigenständige Linien: eine Fuge. Die Fuge als Krone der polyphonen Schöpfung lebt von der kunstvollen Verflechtung der gleichwertigen Stimmen. Auf diesem Grat zwischen Eigenständigkeit und Gemeinschaft bewegen sich die Spielerinnen des mehrfach preisgekrönten Boreas Blockfötenquartetts: In einem außergewöhnlichen Konzertabend wird sichtbar und hörbar, wie vier Musikerinnen ihren Part verteidigen – ohne das Gesamtwerk aus dem Blick zu verlieren. Wie gestaltet man seine persönliche Linie und fügt dennoch die Stimmen zu einem gemeinsamen Netz zusammen?


Jede der vier Blockflötistinnen des Ensembles ist allein schon eine Meisterin ihres Faches. Zusammen sind sie „ein purer Genuss“ (wie es das Göttinger Tageblatt formulierte). Die vier jungen Damen führen auf höchsten künstlerischen Niveau durch das reichhaltige Fugenrepertoire von Palestrina bis Bach und auch ins 21. Jahrhundert: durch die frühen Anfänge der italienischen Canzonen und Madrigale mit ihren kunstvollen Motiv-Imitationen, den verspielten Einfallsreichtum früher englischer Instrumentalmusik und die transparente Architektur von Palestrinas Ricercaten. Den größten Raum des Konzertes nehme gleichwohl Auszüge aus Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“ ein.



Statement der Künstlerinnen:
„Seit wir gemeinsam Konzerte spielen – also seit circa 8 Jahren – haben sich immer mehr unsere persönlichen Seiten herauskristallisiert: Wer hat besonderen Sinn für langsame Melodien, für virtuose Passagen? Wer ist die geborene Bass-Spielerin, wer fühlt sich besonders wohl in der Oberstimme? In diesem Programm können wir genau dies verwirklichen: Die Fuge mit ihren vier gleichberechtigten Stimmen verlangt von uns, unseren Part individuell zu gestalten, zu verteidigen, durchzusetzen und uns gleichzeitig immer wieder zu verbünden und ein gemeinsames, harmonisches Ensemblegefühl zu finden: mit allen musikalischen Mitteln!"

 

Dieses Konzert wird gefördert durch die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, den Deutschen Musikwettbewerb sowie die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) - ein Projekt des Deutschen Musikrats.

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